Dein Mobility
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Nach dem Festival ist vor dem Festival, darum hier ein kleiner Spickzettel für dich um dich an die Impulse aus unserer letzten Klasse zu erinnern
Simone
Aktiv vs. Passiv
Aktive Mobilität beschreibt, wie weit du dich selbst in die Form bewegen und sie kontrollieren kannst. Passive Flexibilität beschreibt, weit du in eine Form bewegt werden kannst. Unser passiver Raum wird ganz natürlicherweise immer etwas größer sein, unser Ziel ist es jedoch, die Differenz der beiden zu verringern.
Selbstcheck
Fragen, die du dir in einer Position stellen kannst, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, ob gerade aktiv bist: Kann ich von hier 2 cm aus und in die Position gehen, ohne Kontrolle zu verlieren? Kann ich ein stützender Körperteil (in einem Lunge kann das z.B. eine Hand auf dem Boden sein) wegnehmen ohne aus der Position zu fallen?
Wie wird eine Position aktiv
Dinge die (fast) immer helfen: Kannst du Gegendruck geben oder dir vorstellen den Boden unter dir zusammenzuziehen? Im Luge kann das z.B. bedeuten, dass die vordere Ferse leicht zurückzieht & das hintere Bein leicht nach vorne zieht, das lässt sich in fast allen Variationen anwenden.
Überlege dir bei deiner nächsten Praxis "Wo kann ich hier mehr Spannung aufbauen, die mich in der Position hält und wieder herausbringt?". Eine gute Variante ist kontrolliert jeweils ein paar Zentimeter in und aus der Position zu gehen ohne sich "fallen zu lassen".
Was erreiche ich damit
Wenn wir die Differenz zwischen passiver und aktiver Mobilität kleiner machen, sorgen wir für mehrere Dinge gleichzeitig: Einen Bewegungsspielraum auf den wir zuverlässig und nachhaltig zugreifen können, bessere Bewegung und Verletzungsprävention nicht nur im Yoga, sondern auch im Alltag, Progression in deinen Asanas hin zu komplexeren Haltungen (z.B. vor allem Armbalancen).
Die nächsten Workshops in denen du tiefer eintauchen kannst
Trainings that build real agency, designed to transfer into your actual practice.



